Jagdschutz und Jägerverein Kaufbeuren e.V.

Nachsuchenstation

Es freut uns sehr dass ab sofort wieder zwei geprüfte Nachsuchengespanne für die Kreisgruppe zur Verfügung stehen.

Fritz Obermaier mit seinem Hannoverschen Schweißhund „Don aus dem Sickinger Land“ ist für Sie jederzeit erreichbar. Herr Obermaier ist ein erfahrener Nachsuchenführer und war bereits viele Jahre mit seinem vorherigen Deutsch-Langhaar als Nachsuchenführer für die Kreisgruppe aktiv. (Wohnort: Westendorf)

Erreichbarkeit: 0172/7515918, Festnetz 08344/1590 und 08344/212.

Wolfgang Pichl mit seinem Bayerischen Gebirgsschweißhund „Karlos von der Kiefelmauth“. Wolfgang Pichl ist ein erfahrener Hundeführer und außerdem Leiter der Nachsuchenstation sowie Hundeobmann der Kreisgruppe. (Wohnort: Irsee)

Erreichbarkeit: 0176/85773519, Festnetz 08341/871781

 

In dringenden Fällen sind wir 24 Stunden unter 0170/3815144 zu erreichen. 

Hinweise:

  • Warten Sie mindestens 15min, ehe Sie den Anschuss kontrollieren.
  • Nähern Sie sich nur von der unbeschossenen Seite geradlinig dem Anschuss und meiden Sie den Bereich hinter dem beschossenen Wildkörper. Sie verteilen sonst die Wundwitterung über eine große Fläche und erschweren es dem Hund den Abgang des Wildes herauszuarbeiten.
  • Halten Sie nach Pirschzeichen wie Schnitthaar, Schweiß und nach dem Kugelriss Ausschau. Markieren Sie den Anschuss. Finden Sie unter Taschenlampenlicht nichts, gehen Sie am besten nach Hause oder rufen uns an. Im Dunkeln werden viele Pirschzeichen übersehen. Morgens in der Früh sieht man in der Regel deutlich mehr.
  • Ist der Verbleib des Geschosses nicht geklärt, ist immer ein Schweißhund hinzuzuziehen. Kontrollsuchen sind unumgänglich. Zum einen will der Schütze sicher Klarheit über seinen abgegebenen Schuss und zum anderen muss ein Stück nicht zwingend Schweiß bringen wenn es getroffen ist. Gerade Sauen schweißen oft wenig bis gar nicht oder der Schweißfluss setzt erst später ein.
  • Haben Sie Schweiß gefunden, welcher einen tödlichen Treffer vermuten lässt, dann laufen Sie immer mindestens einen Meter neben der Fährte.
  • Rufen Sie uns am besten am Abend noch an und vereinbaren einen Termin zur Nachsuche. In der Regel wird von uns frühestens 4 Stunden nach dem Schuss gesucht. Das angeschweisste Stück Wild benötigt diese Zeit um Wundfieber zu bekommen. Schwarzwild wird generell nur im Hellen gesucht. Zu groß ist die Gefahr für die Hunde und den Nachsuchenführer von der angreifenden Sau geschlagen zu werden.
  • Das Verhalten des Schützen entscheidet maßgeblich über den Erfolg der Nachsuche. Zeitiges neugieriges Vorsuchen oder Auslaufen der Fluchtfährte sowie ein zur Freisuche eingesetzter Hund mindert die Erfolgsaussichten erheblich.

(Quelle: Nachsuchenstation Vogtland)

 

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